Geburtstage in November

Wir haben in November einige Sänger:innen, die ihren Geburtstag feiern dürfen. Wir gratulieren sie herzlichst zum Geburtstag.

01-11 Ekkehard Föhr
02-11 Urs Gilgien
03-11 Erika Ammann
06-11 Elisabeth Känzig-Isler
10-11 Ellen Dalacker
13-11 Maia Grütter
14-11 Christoph Zbinden
14-11 Susanne Luginbühl
19-11 Susann Kanne van Nieuwkoop
22-11 Jürg Wegmüller
25-11 Armin Gambon
28-11 Monika Bühlmann

Wie immer gibt es ein Musikvideo – diesmal jedoch keine Chor‑ oder Solistenaufnahme, sondern eine wunderbar feinsinnige Bearbeitung des Andantes aus Bachs Orgelsonate Nr. 4.

Wer dies lieber auf dem Klavier hört: Hier ist eine Aufnahme mit Víkingur Ólafsson.

und für die Puristen:

Und hier findet man alle bisherige Geburtstags-Videos.

Anleitung: Übungsschleifen im Carus‑App erstellen

Das Carus‑App bietet eine sehr hilfreiche Funktion: Übungsschleifen. Damit lässt sich ein bestimmter Abschnitt eines Stücks in einer fortlaufenden Wiederholung üben – ideal für schwierige Stellen oder gezieltes Techniktraining. Bitte beachten: Die Übungsfunktion steht nur zur Verfügung, wenn das Werk zuvor auf der Carus‑Homepage erworben wurde.

Im Folgenden erkläre ich die Erstellung einer Schleife im Internetbrowser auf dem Computer. Wer das App auf dem Smartphone oder Tablet nutzt, kann die Schleifen ebenfalls dort anlegen; es ist jedoch etwas umständlicher, weil man auf dem kleineren Bildschirm mit dem Finger statt mit der Maus arbeitet. Für alle, die das Carus‑App zum ersten Mal verwenden: Hier findet sich eine kurze Einführung.

1. Erste Schritte im Carus‑App

Für alle, die das App zum ersten Mal verwenden:

  • Hier geht es zum App.
  • Links oben anmelden.
  • Das gewünschte Werk auswählen und herunterladen (falls noch nicht geschehen).

2. Vorbereitung: Takte festlegen

Bevor man eine Übungsschleife erstellt, sollte man sich die Takte notieren, die wiederholt werden sollen. Beispiel: In der Johannespassion, Eingangschor, möchten wir für die Altstimme die Takte 49 bis 55 üben.
Wichtig: Man kann nicht mitten im Takt beginnen – Schleifen umfassen immer ganze Takte.

3. Schleife setzen

  1. Mit der linken Maustaste lange auf den ersten Takt klicken, also auf Takt 49. Manchmal erscheint das Schleifensymbol nicht exakt am gewünschten Takt. Beispiel: Das Symbol landet bei Takt 48 statt 49. Das ist normal und wird gleich korrigiert (siehe Abbildung)
  2. Gleichzeitig wird auch das Endsymbol der Schleife gesetzt – es sieht aus wie das Anfangssymbol, nur spiegelverkehrt.

4. Schleife anpassen

Klicke nun auf das Anfangs- oder Endsymbol. Es erscheinen mehrere Symbole:

  • Blauer Kreis mit weißem Kreuz – Schleifensymbole ausblenden
  • Grüner Kreis mit weißem Pfeil – Abspielen
  • Doppelpfeil mit „1“ – Takte hinzufügen oder entfernen
  • Gelber Kreis mit Bleistift – Taktzahlen bearbeiten
  • Roter Kreis mit Papierkorb – Schleife löschen

Für die genaue Einstellung der Takte:

  1. Gelben Kreis (Bleistift) anklicken
  2. Die vorgeschlagenen Taktzahlen durch Ziehen mit der Maus anpassen (siehe Abbldung)
  3. OK klicken

Jetzt ist die Schleife korrekt gesetzt.

5. Schleife üben

Zum Üben:

  1. Auf das Schleifensymbol klicken
  2. Den Abspielknopf wählen
  3. Die Schleife läuft nun fortlaufend, bis man stoppt

Beenden:

  • Irgendwo außerhalb der Schleife in die Partitur klicken

Zusätzliche Optionen:

  • Coach aktivieren
  • Tempo verlangsamen, um schwierige Stellen gezielt zu üben.

Das neue Buch von Vreni Blum: «Ds rächtlose Läbe vor Frieda Rosa»

Foto: Nicole Philipp

In der Zeitung Der Bund wurde am 30. September das neue Buch von «unserer» Vreni besprochen. Hier folgt die Zusammenfassung des Artikels. (Den vollständigen Artikel kann man mit einem Bund‑Abo lesen.)

Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Frieda Rosa, einer 1904 geborenen Bernerin, deren Zukunft zunächst vielversprechend erscheint. Ihr Vater ermöglicht allen Kindern eine solide Ausbildung, und Frieda Rosa wird Modistin, arbeitet als Gouvernante in Frankreich und England und führt später ein eigenes Geschäft in Wichtrach. Sie ist eine moderne, selbstständige Frau, die sogar Auto fährt. Doch nach einer enttäuschten Liebe und aus Angst, unverheiratet zu bleiben, lässt sie sich auf einen entfernten Verwandten ein, der vor allem an ihrer Mitgift interessiert ist. Die Ehe wird zum Unglück ihres Lebens: Der Mann besucht in der Hochzeitsnacht seine Dienstmagd, ist geizig, kontrolliert sie, verbietet ihr das Autofahren, wird gewalttätig und zwingt sie zu harter Arbeit auf seinem Landwirtschaftsbetrieb. Die damalige rechtliche Lage, die verheiratete Frauen stark einschränkte, verstärkt ihre Ausweglosigkeit.

Fröhliche Ausfahrt mit Frieda als Vierte von links: In Nizza arbeitete die junge Bernerin Ende der 1920er-Jahre als Gouvernante. Foto: PD

Vreni, Frieda Rosas Nichte, rekonstruiert dieses Schicksal in einem neuen Mundartroman. Sie verbindet Erinnerungen ihres Vaters mit eigenen Recherchen zur Stellung der Frauen in der Schweiz der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Roman besticht durch erzählerische Empathie, genaue Beobachtung und eine differenzierte, gut lesbare Mundart. Besonders eindrücklich ist der Kontrast zwischen den lebendigen, fast filmischen Szenen des Anfangs und dem Strudel des letzten Drittels, der Frieda Rosas Leben in die Fremdbestimmung reißt. Ein Riss im Familienalbum, dessen Fotos die Kapitel begleiten, markiert den Wendepunkt. Das tragische Ende der Protagonistin erwähnt die Autorin nur in einem einzigen Satz – ein stiller, pietätvoller literarischer Schluss. Zurück bleiben Angehörige, die sich mit Schuldfragen quälen. Der Roman zeigt, wie ein individuelles Schicksal weit über sich hinausweist und grundlegende Fragen nach Freiheit, Abhängigkeit und dem Warum menschlicher Entscheidungen berührt.

Verena Blum-Bruni: Rosarot u pächschwarz. Ds rächtlose Läbe vor Frieda Rosa. Zytglogge-Verlag, Basel 2026, 136 Seiten (mit Abb.), 26 Fr. Vernissage: Mittwoch, 28. Oktober, 19 Uhr, Buchhandlung Haupt Bern.

Weitere Artikel in der Zeitung «Der Bund» zu den Büchern von Vreni (Abopflichtig):

chüderle u chutte: Wenn die Enkelin den Grosseltern ein Denkmal setzt

Zwüsche Fröid u Fäudgrau: Ein junges Paar zwischen Wirtschaftskrise und Aktivdienst.

Chlyni Grööggeli u gschickti Häng: Über das Leben einer Hebamme

Geburtstage im Oktober

Diesen Monat haben folgende Chormitglieder ihren Geburtstag:

03-10      Hans      Liechti      
18-10 Hansruedi Kull
28-10 Alfred Flückiger
28-10 Andrea Frost-Hirschi

Wir gratulieren sie von Herzen. Zum Wegträumen hier das berühmte Miserere von Allegri.

Zum Stück: Im Jahr 1630 schrieb Gregorio Allegri ein Werk, das bald zu einer Legende werden sollte: ein neunstimmiges Miserere, bestimmt für die Sixtinische Kapelle, gehütet wie ein Schatz und angeblich so streng geschützt, dass jede unerlaubte Abschrift mit Exkommunikation bedroht war.
In 1770 hörte Mozart auf seiner Rom-Reise das Miserere zum ersten Mal und schrieb am Abend das gesamte Werk aus dem Gedächtnis nieder.
Als das Werk später gedruckt wurde, schlich sich ein Übertragungsfehler ein. Ein ganzer Abschnitt landete eine Quart zu hoch im Notentext. Plötzlich musste die Sopranstimme ein dreigestrichenes c erklimmen.
Jahrhunderte später griff das King’s College in Cambridge diese Tradition mit britischem Humor auf. Als Aprilscherz veröffentlichte der Chor eine Aufnahme, in der ein Chorjunge vor dem hohen Einsatz scheinbar Helium aus einem Ballon inhalierte, um das legendäre hohe c zu erreichen.

Text Johannespassion

Bild: Hans Burgkmair, Kreuzigungsaltar 1519, Alte Pinakothek München

JOHANNES-PASSION VON JOHANN SEBASTIAN BACH, BWV 245, 1723

Nach dem Johannes-Evangelium, Kapitel 18-19, mit dichterischen Einschüben

JOHANNESPASSION TEIL 1

Johannes-Evangelium, Kap. 18, Verse 1-27 (mit Einschub aus dem Matthäus-Evangelium, Kap. 26, Vers 75 in Satz 12c)

1. CHORUS

unbek. Dichtung nach Psalm 8, Verse 2 und 10

Herr, unser Herrscher,
dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist!
Zeig uns durch deine Passion,
daß du, der wahre Gottessohn,
zu aller Zeit, auch in der größten Niedrigkeit,
verherrlicht worden bist!

2a. REZITATIV

Johannes, Kap. 18 Verse 1-5

Evangelist      Jesus ging mit seinen Jüngern über den Bach Kidron, da war ein Garten, darein ging Jesus und seine Jünger. Judas aber, der ihn verriet, wußte den Ort auch; denn Jesus versammlete sich oft daselbst mit seinen Jüngern. Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar und der

Hohenpriester und Pharisäer Diener, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen. Als nun Jesus wußte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: 

Jesus               Wen suchet ihr?
Evangelist      Sie antworteten ihm:

2b. CHORUS

Hohenpriester: Jesum von Nazareth.

2c. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 5-7

EvangelistJesus spricht zu ihm: 
JesusIch bin’s.
EvangelistJudas aber, der ihn verriet, stund auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin’s, wichen sie zurücke und fielen zu Boden. Da fragete er sie abermal:
JesusWen suchet ihr?
EvangelistSie aber sprachen:

2d. CHORUS

Hohenpriester Jesum von Nazareth.

2e. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Vers 8

Evangelist       Jesus antwortete:
Jesus               Ich hab’s euch gesagt, daß ich’s sei, suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen.

3. CHORAL

Text 6. Strophe von EG 81, Text J. Heermann, Melodie J. Crüger

O große Lieb’, o Lieb’ ohn’ alle Maße,
die dich gebracht auf diese Marterstraße!
Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden,
und du mußt leiden.

4. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 9-11

Evangelist          Auf daß das Wort erfüllet würde, welches er sagte: Ich habe der keine verloren, die du mir gegeben hast. Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein recht Ohr ab, und der Knecht hieß Malchus. Da sprach Jesus zu Petro:
Jesus               Stecke dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?

5. CHORAL

unbekannter Dichter (teilw. aus Vater unser)

Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich
auf Erden wie im Himmelreich.
Gib uns Geduld in Leidenszeit,
gehorsam sein in Lieb und Leid;
wehr und steur allem Fleisch und Blut,
das wider deinen Willen tut!

6. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 12-14

Evangelist      Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Jüden nahmen Jesum und bunden ihn und führeten ihn aufs erste zu Hannas, der war Kaiphas Schwäher, welcher des Jahres Hoherpriester war. Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es wäre gut, daß ein Mensch würde umbracht für das Volk.

7. ARIE (Alt)

Text B. H. Brockes

Von den Stricken meiner Sünden
mich zu entbinden,
wird mein Heil gebunden.
Mich von allen Lasterbeulen
völlig zu heilen,
läßt er sich verwunden.

8. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Vers 15

Evangelist       Simon Petrus aber folgete Jesu nach und ein ander Jünger.

9. ARIE (Sopran)

unbek. Dichter

Ich folge dir gleichfalls mit freudigen Schritten
und lasse dich nicht,
mein Leben, mein Licht.
Befördre den Lauf
und höre nicht auf,
selbst an mir zu ziehen,
zu schieben, zu bitten.

10. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 15-23

EvangelistDerselbige Jünger war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesu hinein in den Hohenpriesters Palast. Petrus aber stund draußen für der Tür. Da ging der andere Jünger der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und redete mit der Türhüterin und führete Petrum hinein. Da sprach die Magd, die Türhüterin, zu Petro:
AncillaBist du nicht dieses Menschen Jünger einer?
EvangelistEr sprach:
PetrusIch bin’s nicht.
EvangelistEs stunden aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlfeuer gemacht (denn es war kalt) und wärmeten sich. Petrus aber stund bei ihnen und wärmete sich. Aber der Hohepriester fragte Jesum um seine Jünger und um seine Lehre. Jesus antwortete ihm:
JesusIch habe frei, öffentlich geredet für der Welt. Ich habe allezeit gelehret in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgnen geredt. Was fragest du mich darum? Frage die darum, die gehöret haben, was ich zu ihnen geredet habe! Siehe, dieselbigen wissen, was ich gesaget habe.
EvangelistAls er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistunden; Jesu einen Backenstreich und sprach:
ServusSolltest du dem Hohenpriester also antworten?
EvangelistJesus aber antwortete:
JesusHab ich übel geredt, so beweise es, daß es böse sei, hab ich aber recht geredt, was schlägest du mich?

11. CHORAL

Text 2. und 3. Strophe von EG 84, P. Gerhardt,  Melodie nach H. Isaac („Innsbruck …“)

Wer hat dich so geschlagen,
mein Heil, und dich mit Plagen
so übel zugericht’,
du bist ja nicht ein Sünder
wie wir und unsre Kinder,
von Missetaten weißt du nicht.

Ich, ich und meine Sünden,
die sich wie Körnlein finden
des Sandes an dem Meer,
die haben dir erreget
das Elend, das dich schläget,
und das betrübte Marterheer.

12a. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 24-25

Evangelist      Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas. Simon Petrus stund und wärmete sich, da sprachen sie zu ihm:

12b. CHORUS

Hohenprriester: Bist du nicht seiner Jünger einer?

12c. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 25-27, und Matthäus, Kap. 26, Vers 75

EvangelistEr leugnete aber und sprach:
PetrusIch bin’s nicht.
EvangelistSpricht des Hohenpriesters Knecht einer, ein Gefreundter des, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte:
ServusSahe ich dich nicht im Garten bei ihm?
Evangelist Da verleugnete Petrus abermal, und alsobald krähete der Hahn. 
 (Matthäus 26, V. 75): Da gedachte Petrus an die Worte Jesu und ging hinaus und weinete bitterlich.

13. ARIE (Tenor)

Text C. Weise

Ach, mein Sinn, wo willt du endlich hin,
wo soll ich mich erquicken?
Bleib ich hier, oder wünsch ich mir
Berg und Hügel auf den Rücken?

Bei der Welt ist gar kein Rat,
und im Herzen stehn die Schmerzen
meiner Missetat,
weil der Knecht den Herrn verleugnet hat.

14. CHORAL

Text P. Stockmann, Strophe 10 aus Lied „Jesu Leiden, Pein und Tod“, Melodie nach M. Vulpius

Petrus, der nicht denkt zurück,
seinen Gott verneinet,
der doch auf ein ernsten Blick
bitterlichen weinet.

Jesu, blicke mich auch an,
wenn ich nicht will büßen;
wenn ich Böses hab getan,
rühre mein Gewissen!

Ende des Teils 1

JOHANNESPASSION TEIL 2

Johannes-Evangelium, Kapitel 18 ab Vers 28 und Kap 19 (mit Einschub aus Matthäus-Evangelium, Kap. 27, Verse 51-52 in Satz 33)

15. CHORAL

Text M. Weiße, Strophe 1 von Lied „Christus, der uns selig macht“,  Melodie Böhmische Brüder (1501)

Christus, der uns selig macht,
kein Bös’ hat begangen,
der ward für uns in der Nacht
als ein Dieb gefangen,
geführt für gottlose Leut
und fälschlich verklaget,
verlacht, verhöhnt und verspeit,
wie denn die Schrift saget.

16a. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 28-30

Evangelist      Da führeten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus, und es war frühe. Und sie gingen nicht in das Richthaus, auf daß sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen möchten. Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach:
Pilatus            Was bringet ihr für Klage wider diesen Menschen? Evangelist       Sie antworteten und sprachen zu ihm:

16b. CHORUS

Johannes, Kap. 18, Vers 30

Hohepriester Wäre dieser nicht ein Übeltäter, wir hätten dir ihn nicht überantwortet.

16c. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Vers 31

Evangelist     Da sprach Pilatus zu ihnen:
Pilatus            So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetze! Evangelist     Da sprachen die Jüden zu ihm:

16d. CHORUS

Johannes, Kap. 18, Vers 31

Volk Wir dürfen niemand töten.

16e. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 32-36

EvangelistAuf daß erfüllet würde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben würde. Da ging Pilatus wieder hinein in das Richthaus und rief Jesu und sprach zu ihm:
PilatusBist du der Jüden König?
EvangelistJesus antwortete:
JesusRedest du das von dir selbst, oder haben’s dir andere von mir gesagt?
EvangelistPilatus antwortete:
PilatusBin ich ein Jüde? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet; was hast du getan?
EvangelistJesus antwortete:
JesusMein Reich ist nicht von dieser Welt, wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darob kämpfen, daß ich den Jüden nicht überantwortet würde, aber nun ist mein Reich nicht von dannen.

17. CHORAL

Text 7.-8. Strophe von EG 81, Text J. Heermann, Melodie J. Crüger

Ach großer König, groß zu allen Zeiten,
wie kann ich gnugsam diese Treu ausbreiten?
Keins Menschen Herze mag indes ausdenken,
was dir zu schenken.

Ich kann’s mit meinen Sinnen nicht erreichen,
womit doch kein Erbarmen zu vergleichen.
Wie kann ich dir denn deine Liebestaten
im Werk erstatten?

18a. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Verse 37-40

EvangelistDa sprach Pilatus zu ihm:
PilatusSo bist du dennoch ein König?
EvangelistJesus antwortete:
JesusDu sagst’s, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.
EvangelistSpricht Pilatus zu ihm:
PilatusWas ist Wahrheit?
EvangelistUnd da er das gesaget, ging er wieder hinaus zu den Jüden und spricht zu ihnen:
PilatusIch finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber eine Gewohnheit, daß ich euch einen losgebe, wollt ihr nun, daß ich euch der Jüden König losgebe?
EvangelistDa schrieen sie wieder allesamt und sprachen:

18b. CHORUS

Johannes, Kap. 18, Vers 40

Volk Nicht diesen, sondern Barrabam!

18c. REZITATIV

Johannes, Kap. 18, Vers 40, und Kap. 19. Vers 1

Evangelist      Barrabas aber war ein Mörder. Da nahm Pilatus Jesum und geißelte ihn.

19. ARIOSO (Bass)

Text B. H. Brockes

Betrachte, meine Seel, mit ängstlichem Vergnügen,
mit bittrer Lust und halb beklemmtem Herzen
dein höchstes Gut in Jesu Schmerzen,
wie dir auf Dornen, so ihn stechen,
die Himmelsschlüsselblumen blühn!
Du kannst viel süße Frucht von seiner Wermut brechen,
drum sieh ohn Unterlaß auf ihn!

20. ARIE (Tenor)

Text B. H. Brockes

Erwäge, wie sein blutgefärbter Rücken
in allen Stücken
dem Himmel gleiche geht,
daran, nachdem die Wasserwogen
von unsrer Sündflut sich verzogen,
der allerschönste Regenbogen
als Gottes Gnadenzeichen steht!

21a. REZITATIV

Johannes, Kap. 19. Verse 2-3

Evangelist      Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und satzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an und sprachen:

21b. CHORUS

Johannes, Kap. 19, Vers 3

Kriegsknechte Sei gegrüßet, lieber Jüdenkönig!

21c. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Verse 3-6

Evangelist      Und gaben ihm Backenstreiche. Da ging Pilatus wieder heraus und sprach zu ihnen:
Pilatus            Sehet, ich führe ihn heraus zu euch, daß ihr erkennet, daß ich keine Schuld an ihm finde.
Evangelist      Also ging Jesus heraus und trug eine Dornenkrone und Purpurkleid. Und er sprach zu ihnen:
Pilatus            Sehet, welch ein Mensch!
Evangelist      Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sprachen:

21d. CHORUS

Johannes, Kap. 19, Vers 6

Hohepriester und Diener Kreuzige, kreuzige!

21e. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Verse 6-7

Evangelist       Pilatus sprach zu ihnen:
Pilatus            Nehmet ihr ihn hin und kreuziget ihn; denn ich finde keine Schuld an ihm!
Evangelist      Die Jüden antworteten ihm:

21f. CHORUS

Johannes, Kap. 19, Vers 7

Volk Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.

21g. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Verse 8-12

Evangelist      Da Pilatus das Wort hörete, fürchtet er sich noch mehr und ging wieder hinein in das Richthaus und spricht zu Jesu:
Pilatus            Von wannen bist du?
Evangelist      Aber Jesus gab ihm keine Antwort. Da sprach Pilatus zu ihm:
Pilatus            Redest du nicht mit mir? Weißest du nicht, daß ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben?
Evangelist      Jesus antwortete:
Jesus               Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von oben herab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat’s größre Sünde.
Evangelist      Von dem an trachtete Pilatus, wie er ihn losließe.

22. CHORAL

Text C. H. Postel

Durch dein Gefängnis, Gottes Sohn,
muß uns die Freiheit kommen;
dein Kerker ist der Gnadenthron,
die Freistatt aller Frommen;
denn gingst du nicht die Knechtschaft ein,
müßt unsre Knechtschaft ewig sein.

23a. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Vers 12

Evangelist      Die Jüden aber schrieen und sprachen:

23b. CHORUS

Johannes, Kap. 19, Vers 12

Volk Lässest du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum Könige machet, der ist wider den Kaiser.

23c. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Vers 13-15

Evangelist      Da Pilatus das Wort hörete, führete er Jesum heraus und satzte sich auf den Richtstuhl, an der Stätte, die da heißet: Hochpflaster, auf ebräisch aber: Gabbatha. Es war aber der Rüsttag in Ostern um die sechste Stunde, und er spricht zu den Jüden:
Pilatus            Sehet, das ist euer König! Evangelist       Sie schrieen aber:

23d. CHORUS

Johannes, Kap. 19, Vers 15

Volk Weg, weg mit dem, kreuzige ihn!

23e. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Vers 15

Evangelist     Spricht Pilatus zu ihnen:

Pilatus            Soll ich euren König kreuzigen?

Evangelist     Die Hohenpriester antworteten:

23f. CHORUS

Johannes, Kap. 19, Vers 15

Hohenpriester Wir haben keinen König denn den Kaiser.

23g. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Verse 16-17

Evangelist      Da überantwortete er ihn, daß er gekreuziget würde. Sie nahmen aber Jesum und führeten ihn hin. Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißet Schädelstätt, welche heißet auf ebräisch: Golgatha.

24. ARIE (Bass und Chor)

Text B. H. Brockes

Bass Eilt, ihr angefochtnen Seelen, geht aus euren Marterhöhlen, 
Eilt …
Chor            – Wohin? –
Bass             … nach Golgatha! Nehmet an des Glaubens Flügel,
flieht …
Chor            – Wohin? –
Bass             … zum Kreuzeshügel, eure Wohlfahrt blüht allda!

25a. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Verse 18-21

Evangelist      Allda kreuzigten sie ihn, und mit ihm zween andere zu beiden Seiten, Jesum aber mitten inne. Pilatus aber schrieb eine Überschrift und satzte sie auf das Kreuz, und war geschrieben:
„Jesus von Nazareth, der Jüden König“.
Diese Überschrift lasen viel Jüden, denn die Stätte war nahe bei der Stadt, da Jesus gekreuziget ist. Und es war geschrieben auf ebräische, griechische und lateinische Sprache. Da sprachen die Hohenpriester der Jüden zu Pilato:

25b. CHORUS

Johannes, Kap. 19, Vers 21

Hohenpriester Schreibe nicht: der Jüden König, sondern daß er gesaget habe:
Ich bin der Jüden König.

25c. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Vers 22

Evangelist       Pilatus antwortet:
Pilatus            Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.

26. CHORAL

unbek. Dichter, Paraphrase von Matthäus Kap. 11 Verse 28-30

In meines Herzens Grunde
dein Nam und Kreuz allein
funkelt all Zeit und Stunde,
drauf kann ich fröhlich sein.

Erschein mir in dem Bilde
zu Trost in meiner Not,
wie du, Herr Christ,
so milde dich hast geblut’ zu Tod!

27a. REZITATIV

Johannes, Kap. 19. Vers 23-24

Evangelist      Die Kriegsknechte aber, da sie Jesum gekreuziget hatten, nahmen seine Kleider und machten vier Teile, einem jeglichen Kriegesknechte sein Teil, dazu auch den Rock. Der Rock aber war ungenähet, von oben an gewürket durch und durch. Da sprachen sie untereinander:

27b. CHORUS

Johannes, Kap. 19, Vers 24

Kriegsknechte Lasset uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wes er sein soll!

27c. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Verse 24-27

Evangelist      Auf daß erfüllet würde die Schrift, die da saget: «Sie haben meine Kleider unter sich geteilet und haben über meinen Rock das Los geworfen». Solches taten die Kriegesknechte. Es stund aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, Kleophas Weib, und Maria Magdalena. Da nun Jesus seine Mutter sahe und den Jünger dabei stehen, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter:
Jesus               Weib, siehe, das ist dein Sohn!
Evangelist       Darnach spricht er zu dem Jünger: Jesus Siehe, das ist deine Mutter!

28. CHORAL

Text P. Stockmann, Melodie nach M. Vulpius

Er nahm alles wohl in acht
in der letzten Stunde,
seine Mutter noch bedacht,
setzt ihr ein’ Vormunde.

O Mensch, mache Richtigkeit,
Gott und Menschen liebe,
stirb darauf ohn alles Leid,
und dich nicht betrübe!

29.REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Verse 27-30

EvangelistUnd von Stund an nahm sie der Jünger zu sich. Darnach, als Jesus wußte, daß schon alles vollbracht war, daß die Schrift erfüllet würde, spricht er:
JesusMich dürstet!
EvangelistDa stund ein Gefäße voll Essigs. Sie fülleten aber einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Isopen, und hielten es ihm dar zum Munde. Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er:
JesusEs ist vollbracht!

30. ARIE (Alt)

Text C. H. Postel

Es ist vollbracht!
O Trost vor die gekränkten Seelen!
Die Trauernacht
läßt nun die letzte Stunde zählen.

Der Held aus Juda siegt mit Macht
und schließt den Kampf.

Es ist vollbracht!

31. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Vers 30

Evangelist      Und neiget das Haupt und verschied.

32 ARIE (Bass)

Text B. H. Brockes, Choraltext P. Stockmann, Choralmelodie nach M. Vulpius

Bass               Mein teurer Heiland, laß dich fragen,
Chor              – Jesu, der du warest tot, –
Bass               da du nunmehr ans Kreuz geschlagen
und selbst gesagt: Es ist vollbracht,
Chor              – lebest nun ohn Ende, –
Bass      bin ich vom Sterben frei gemacht?
Chor              – in der letzten Todesnot –
– nirgend mich hinwende –
Bass               Kann ich durch deine Pein und Sterben das Himmelreich ererben?
Ist aller Welt Erlösung da?
Chor              – als zu dir, der mich versühnt, –
– o du lieber Herre! –
Bass                Du kannst vor Schmerzen zwar nichts sagen;
Chor              – Gib mir nur, was du verdient, –
Bass        doch neigest du das Haupt
und sprichst stillschweigend: ja.
Chor              – mehr ich nicht begehre! –

33. REZITATIV

Matthäus-Evangelium, Kap. 27, Verse 51-52

Evangelist      Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stück von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebete, und die Felsen zerrissen, und die Gräber täten sich auf, und stunden auf viel Leiber der Heiligen.

34. ARIOSO (Tenor)

Text B. H. Brockes

Mein Herz, indem die ganze Welt
bei Jesu Leiden gleichfalls leidet,
die Sonne sich in Trauer kleidet,
der Vorhang reißt, der Fels zerfällt,
die Erde bebt, die Gräber spalten,
weil sie den Schöpfer sehn erkalten,
was willst du deines Ortes tun?

35. ARIE (Sopran)

Text B. H. Brockes

Zerfließe, mein Herze, in Fluten der Zähren
dem Höchsten zu Ehren!
Erzähle der Welt und dem Himmel die Not:
Dein Jesus ist tot!

36. REZITATIV

Johannes, Kap. 19, Verse 31-37

Evangelist      Die Jüden aber, dieweil es der Rüsttag war, daß nicht die Leichname am Kreuze blieben den Sabbat über (denn desselbigen Sabbats Tag war sehr groß), baten sie Pilatum, daß ihre Beine gebrochen und sie abgenommen würden.
Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine und dem andern, der mit ihm gekreuziget war. Als sie aber zu Jesu kamen, da sie sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; sondern der Kriegsknechte einer eröffnete seine Seite mit einem Speer, und alsobald ging Blut und Wasser heraus.
Und der das gesehen hat, der hat es bezeuget, und sein Zeugnis ist wahr, und derselbige weiß, daß er die Wahrheit saget, auf daß ihr gläubet. Denn solches ist geschehen, auf daß die Schrift erfüllet würde:
„Ihr sollet ihm kein Bein zerbrechen.“ Und abermal spricht eine andere Schrift: „Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben.“

37. CHORAL

Text M. Weiße, Strophe 8 von Lied „Christus, der uns selig macht“,  Melodie Böhmische Brüder (1501)

O hilf, Christe, Gottes Sohn,
durch dein bitter Leiden,
daß wir dir stets untertan
all Untugend meiden,
deinen Tod und sein Ursach
fruchtbarlich bedenken,
dafür, wiewohl arm und schwach,
dir Dankopfer schenken!

38. REZITATIV

Johannes, Kap. 19. Vers 38-42 (Ende)

Evangelist      Darnach bat Pilatum Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war (doch heimlich aus Furcht vor den Jüden), daß er möchte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubete es. Derowegen kam er und nahm den Leichnam Jesu herab.
Es kam aber auch Nikodemus, der vormals bei der Nacht zu Jesu kommen war, und brachte Myrrhen und Aloen untereinander, bei hundert Pfunden. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und bunden ihn in leinen Tücher mit Spezereien, wie die Jüden pflegen zu begraben. Es war aber an der Stätte, da er gekreuziget ward, ein Garten, und im Garten ein neu Grab, in welches niemand je geleget war. Daselbst hin legten sie Jesum, um des Rüsttags willen der Jüden, dieweil das Grab nahe war.

39. CHORUS

Text B.H. Brockes

Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine,
die ich nun weiter nicht beweine,
ruht wohl und bringt auch mich zur Ruh!
Das Grab, so euch bestimmet ist
und ferner keine Not umschließt,
macht mir den Himmel auf und schließt die Hölle zu.

40. CHORAL

Text anonymer Dichterkreis einer anderen Johannespassion

Ach Herr, laß dein lieb Engelein
am letzten End die Seele mein
in Abrahams Schoß tragen,
den Leib in sein’m Schlafkämmerl
ein gar sanft ohn’ ein’ge Qual und Pein
ruhn bis am jüngsten Tage!

Alsdenn vom Tod erwecke mich,
daß meine Augen sehen dich
in aller Freud, o Gottes Sohn,
mein Heiland und Genadenthron!
Herr Jesu Christ, erhöre mich,
ich will dich preisen ewiglich!

Ende der Johannespassion

Start Projekt Johannespassion

Wir starten am 13. Oktober mit der Johannespassion.

Bild: Hans Burgkmair, Kreuzigungsaltar 1519, Alte Pinakothek München

Für die Johannespassion sind wir mit mehr als 70 Sänger:innen; es haben sich 23 Projektsänger:innen angemeldet.

Wir singen die traditionelle Fassung der Johannespassion und verwenden die Carus-Ausgabe. Die Ausgaben von Bärenreiter und Breitkopf sind weitgehend kompatibel und können ebenfalls benutzt werden. Die Peters-Ausgabe unterscheidet sich jedoch zu stark und ist daher nicht geeignet.

Noten: Die bestellten Noten werden an diesem Abend abgegeben (Preis ca. 17 CHF, bar oder Twint). Bitte kommt etwas früher, damit wir pünktlich mit der Probe starten können.

Geburtstage in September

Wir sind wieder einen Monat weiter. Folgende Sänger:innen haben im September Geburtstag und wir möchten sie von Herzen gratulieren.

05-09      Hanni    Siegenthaler
17-09 Brigitte Scheidegger
19-09 Stephan Züger
19-09 Brigitte Müller
22-09 Nico Züger

Und hier das Sanctus von Fauré’s Requiem mal kammermusikalisch:

Kosten Ballenbergausflug

Die Kosten für unseren Ballenbergausflug betragen aufgerundet 55 Franken pro Person. Ihr könnt diesen Betrag am Dienstag entweder per TWINT oder in bar bezahlen.

Wer den Beitrag bereits jetzt überweisen möchte, findet hier den TWINT‑QR‑Code: