
Verschiedene Fotografen waren während des Konzerts aktiv. Die Fotos könnt ihr hier ansehen:
Die Fotos von Michu Arn folgen noch.

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Liebe Sänger:innen
Wir freuen uns, euch im Auftrag des Orchesters Opus zur Konzertfeier vom Sonntag, 13. September 2026 einladen zu dürfen.
Die Feier findet von ca. 19.30 bis 22.00 Uhr im Anschluss an das Konzert im Restaurant Grosse Schanze, Parkterrasse 10, 3012 Bern, http://www.grosseschanze.ch, statt.
Familienmitglieder und Freunde sind ebenfalls herzlich willkommen.
Um die Kosten für alle möglichst niedrig zu halten, haben wir uns für ein Apéro entschieden. Die Details könnt ihr der Karte unten entnehmen. Die Bons im Wert von CHF 30.- werden durch den Konzertchor Burgdorf an den Proben vom Dienstag, 01. und Mittwoch, 02. September oder nach Vereinbarung verkauft. In diesem Preis sind sowohl Essen als auch Getränke inbegriffen.
Falls ihr Fragen habt, dürft ihr euch gerne an uns wenden.
Wir freuen uns, mit möglichst vielen von euch auf zwei gelungene Konzerte anstossen zu dürfen.
Mit sommerlichen Grüssen,
Dorothee Rohrer, Flötistin bei OPUS und Mirjam Mumenthaler, Präsidentin Konzertchor Burgdorf
Menükarte für Sonntag, 13. September 2026
Ab heute (1. Juni) 12:00 Uhr können Tickets für das OPUS-Konzert am 12. und 13. September bestellt werden. Hier ist der Link
30 Jahre OPUS in Bern | Choir concert

Hier noch einige Informationen u.a. von Nik und Gonzague zu Jubilate Deo:
Dieser eröffnende Satz setzt den traditionellen lateinischen Text des Psalm 100 („Jauchzet dem Herrn, alle Welt!“) in voller chorischer Kraft um. Klanglich ist er festlich und einladend – ein Ausruf der Freude und des Lobpreises mit dem klassischen „Jubilate Deo, omnis terra“
Hier mischt Forrest hebräische und arabische Sprachfragmente aus dem Psalm („Segen sei seinem Namen…“) in einem Satz für Solisten und Chor. Dadurch entsteht ein interkultureller Dialog, der die weltweite Dimension des Lobpreises betont. Dan Forrest nutzt diesen Vers bewusst in Hebräisch (und kombiniert ihn im selben Satz mit Arabisch), um die gemeinsame geistliche Wurzel und den universalen Charakter des Lobpreises zu zeigen. Musikalisch wirkt der Satz oft ruhig, getragen und kontemplativ – fast wie ein gesungener Segen.
Dieser Abschnitt ist in Mandarin mit den Texten aus Psalm 100 Vers 3 und Psalm 23 Vers 1. Musikalisch hat er einen lyrischen, fast meditativ-ruhigen Charakter, oft mit der Sopranistin über dem Chor. Dieser Satz ist einer der ruhigsten und innigsten im ganzen Werk.
Forrest verbindet hier den gemeinschaftlichen Gedanken („wir sind sein Volk“) mit dem persönlichen Vertrauensbekenntnis („mein Hirte“). Das Mandarin verstärkt dabei den sanften, fließenden Charakter – sehr „singig“, ein Wiegenlied des Glaubens.
„Ngokujabula!“ bedeutet „Mit großer Freude!“ – dieser Satz in Zulu ist rhythmisch lebendig und kraftvoll. Der Chor singt hier die Einladung zum Lobpreis mit einem afrikanischen sprachlichen und stilistischen Einfluss. Dieser Satz ist: rhythmisch sehr prägnant, voller Bewegung und Energie, oft mit perkussivem Charakter im Chor. Das isiZulu mit seinen klaren Vokalen und Betonungen unterstützt perfekt den tanzenden, freudigen Lobpreis – einer der mitreißendsten Momente des ganzen Werks. isiZulu oft Zulu genannt ist eine südafrikanische Sprache, die zum Zweig der Bantu-Sprachen gehört. Sie ist die am weitesten verbreitete Muttersprache in Südafrika und eine der 12 offiziellen Landessprachen.
Im fünften Satz singt der Chor spanische Auszüge des Psalmtextes („Preiset seinen Namen“). Diese Bewegung verbindet warm-sonore Harmonien mit solistischen Stimmen und schafft eine feierliche, gesangliche Atmosphäre. Auch wenn der Satz wärmer und lyrischer ist: keine folkloristischen Effekte, kein „Tango-“, „Salsa-“ oder „lateinamerikanischer“ Akzent, der Charakter ist feierlich, gesanglich, liturgisch
Man kann ihn sich eher vorstellen wie spanischer Psalmgesang in moderner Klangsprache, nicht wie ein regionales Volkslied.
Im fünften Satz singt der Chor spanische Auszüge des Psalmtextes („Preiset seinen Namen“). Diese Bewegung verbindet warm-sonore Harmonien mit solistischen Stimmen und schafft eine feierliche, gesangliche Atmosphäre. Auch wenn der Satz wärmer und lyrischer ist: keine folkloristischen Effekte, kein „Tango-“, „Salsa-“ oder „lateinamerikanischer“ Akzent, der Charakter ist feierlich, gesanglich, liturgisch
Man kann ihn sich eher vorstellen wie spanischer Psalmgesang in moderner Klangsprache, nicht wie ein regionales Volkslied.
Ein instrumentaler oder vokal untextierter Satz, der keine gesungenen Worte hat, sondern musikalisch die Musik selbst als Ausdruck des Lobpreises nutzt. Er wirkt wie eine Klanglandschaft zwischen den sprachlichen Sätzen.
Hier gibt es keinen vollständigen Psalmtext, sondern nur Vokalklänge und gelegentlich einzelne Rufe wie „Alleluia“ bzw. „Praise Jehovah“
Nicht über Gott wird gesungen – das Sein, der Atem, der Klang an sich wird zum Lobpreis.
Dieser Satz steht und fällt mit:
Der Satz ist mit folgenden zwei Bibelstellen überschrieben:
Lukas 19, 40:
Jesus‘ letzte Tage in Jerusalem. An dieser Stelle: Er zieht mit den Jüngern nach Jerusalem. Seine Jünger lobten Gott freudig und laut. Da riefen einige Pharisäer, Jesus soll die Jünger zum Schweigen bringen. Da antwortete er:
Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien
Psalm 96,11-12:
11 Der Himmel soll sich freuen, die Erde soll jauchzen, das Meer soll tosen mit allem, was darin lebt!
12 Der Ackerboden soll fröhlich sein samt allem, was darauf wächst; alle Bäume im Wald sollen jubeln!
Das Finale vereint viele der zuvor gehörten Themen, Sprachen und musikalischen Ideen. Der Ruf „Omnis terra, jubilate!“ („Alle Länder, jubelt!“) wird hier noch einmal kraftvoll zusammengeführt — als großer, globaler Lobpreis zum Abschluss.
Originaltext (Latein – adaptiert):
Omnis terra, jubilate; omnis terra, laudate,
Omnis terra, jubilate Deo!
Sing for joy, dance in gladness, shout for joy, all the earth
Deutsche Übersetzung:
Alle Erde, jubelt; alle Erde, lobt!
Alle Erde, jubelt dem Gott!
Der Text ist bewusst reduziert und konzentriert sich auf den Kern: Kein Erzählen, kein Erklären – kollektiver Ruf.
Nach Satz VI hat die Schöpfung ohne Worte gesungen. Jetzt antwortet die Menschheit mit einem einzigen gemeinsamen Ausruf. Rhythmische Energie aus dem Zulu-Satz. Weite Linien aus dem Mandarin-Satz. Festliche Geste aus dem Eröffnungssatz.
Alles wird: lauter, höher, dichter
Das Finale funktioniert nur, wenn Satz VI wirklich ruhig war. Ohne die Stille davor wirkt es „nur laut“. Was in vielen Sprachen begann und in der Stille der Schöpfung ruhte, endet im gemeinsamen Jubel der ganzen Erde.
Die MP3-Dateien sind auch hier verfügbar.
Die Übungshilfen zum Jubilate Deo von Dan Forest findet Ihr hier.
| Murmur I | Aures, o civies divinae Adferte patentes voci quano meo murmure signa dabo. | Leihet, ihr Bürger, der göttlichen Stimme ein offenes Ohr, wenn ich mit meinem Schalle das Zeichen gebe |
| Murmur II | Verbum manet in aeternum | Das Wort bleibt in Ewigkeit |
| Murmur III | Excito torpentem | Ich wecke den Schläfrigen |
| Murmur IV | Veni cum pace | Komm in Frieden |
MVRMVR I:
MVRMVR I
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Mit Jubilate Deo verleiht Dan Forrest dem weltumspannenden Charakter des traditionellen Psalm‑100‑Rufs – „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ – eine eindrucksvolle musikalische Gestalt. Das Werk entfaltet sich in sieben Sprachen und schöpft aus einer beeindruckenden Vielfalt kultureller und stilistischer Einflüsse. Jeder Satz verbindet Elemente der jeweiligen musikalischen Tradition mit Forrests unverkennbarer Tonsprache und lässt so ein farbenreiches, globales Klangpanorama entstehen.

Der eröffnende Satz vertont die alte liturgische lateinische Fassung des Psalms in einem bewusst amerikanisch geprägten Idiom. Hier führt der Komponist zentrale Motive ein und verweist zugleich auf musikalische Wurzeln seiner Heimat.
Der zweite Satz widmet sich dem Textteil „von Geschlecht zu Geschlecht“ in Hebräisch und Arabisch. Forrest verwebt beide Sprachen kunstvoll miteinander – ein symbolisches Zeichen für Verbundenheit und gemeinsame kulturelle Ursprünge im Nahen Osten.
Im dritten Satz erklingt Mandarin-Chinesisch in einer ruhigen, kontemplativen Ausdeutung des Hirten‑Motivs. Ein Zitat aus Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte“) tritt hervor, während das Orchester Klangfarben traditioneller asiatischer Instrumente aufgreift.
Der vierte Satz führt nach Afrika: Jubelnde Textpassagen in Zulu verbinden sich mit vokalen und rhythmischen Traditionen des südlichen Kontinents.
Lateinamerika steht im Zentrum des fünften Satzes. Spanischer Text trifft hier auf eine Melodie im Stil eines Volkslieds; folkloristische Instrumentalklänge verschmelzen mit polyphonen Strukturen der klassischen Chormusik.
Der sechste Satz, „Song of the Earth“, lässt die Erde selbst zu Wort kommen – zunächst wortlos, dann mit eigener Stimme – und mündet nahtlos in das Finale.
Im abschliessenden Satz vereint Forrest musikalische Themen und kulturelle Farben aus dem gesamten Werk. Neues und Vertrautes treten in einen lebendigen Dialog, bis schliesslich „omnis terra, jubilate“ – „die ganze Erde jauchze“ – als gemeinsamer Ruf erklingt.

Der amerikanische Komponist Dan Forrest (geb. 1978) zählt heute zu den prägenden Stimmen der internationalen Chormusik. Geboren in Breesport, New York, erhielt er früh eine umfassende musikalische Ausbildung und studierte Klavier sowie Komposition an der Bob Jones University und der University of Kansas. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem ASCAP Morton Gould Young Composer’s Award und dem ACDA Raymond Brock Award.
Forrests Musik wird von Kritikern als „magisch“, „raffiniert gebaut“ und „voller Gänsehaut-Momente“ beschrieben. Sie verbindet lyrische Melodien mit farbenreicher Harmonik und einer emotionalen Direktheit, die Chöre wie Publikum gleichermassen anspricht. Seine Kompositionen reichen von intimen a‑cappella-Stücken bis zu groß angelegten Werken für Chor und Orchester und sind weltweit in Konzertsälen, Kirchen und Rundfunkprogrammen präsent.
Mit Werken wie dem Requiem for the Living oder Jubilate Deo hat Forrest eine eigene Klangsprache etabliert, die Tradition und Moderne verbindet: spirituell, zugänglich, zugleich kunstvoll strukturiert. Vielfach verkaufte Partituren und Aufführungen in internationalen Festivals und renommierten Sälen belegen seine besondere Stellung im zeitgenössischen Chorschaffen.
Mehr zu Dan Forest findet man auf seiner Homepage.
Wir starten am 10. März mit dem Jubiläumsprogramm, und bereits am 21. März findet der erste Probesamstag statt.
In der angehängten PDF-Datei sind alle Termine der gemeinsamen Proben übersichtlich aufgeführt. Sie stehen zwar auch im Blog-Kalender und im PDF-Probenplan, aber dieses Dokument enthält zusätzlich hilfreiche Informationen zu Parkmöglichkeiten und Anreise.
Wer die Übersicht gerne ausdrucken möchte, kann dafür direkt die PDF-Datei verwenden.
Die (fast-definitive) Ansichtskarte für das Konzert in September ist da:


(auf der Rückseite wird die Reihenfolge der Dirigenten noch korrigiert – gleiche wie Chöre).
Hier findet Ihr die Übungshilfen: Zuerst jeweils die Version mit der hervorgehobenen Stimme, direkt darunter die Aufnahme nur mit der jeweiligen Einzelstimme (z. B. nur Alt). Es gibt auch mp3-Dateien mit allen Stimmen. Das ganze Material stammt von Dan Forrest und kann auch auf der Jubilate-Deo-Homepage angesehen werden.
Ganz zuunterst stehen Euch mp3-Dateien zur Aussprache zur Verfügung – die Texte werden in der jeweiligen Originalsprache gelesen – sowie eine PDF-Datei mit allen Texten.
Wenn Ihr eine Übungshilfe anklickt, öffnet sich ein MP3‑Player auf einer neuen Seite. Über die drei Punkte rechts könnt Ihr die Aufnahme in verändertem Tempo abspielen oder herunterladen.
Die Übungshilfen zu MVRMVR von Batkovic findet Ihr hier.
1 Jubilate Deo
2 Ve adthnor vador
3 Ta cao chang de yang
4 Ngokujabula
5 Bendecid su nombre
6 Song of the Earth
7 Omnis Terra
1 Jubilate Deo
2 Ve adthnor vador
3 Ta cao chang de yang
4 Ngokujabula
5 Bendecid su nombre
6 Song of the Earth
7 Omnis Terra
1 Jubilate Deo
2 Ve adthnor vador
3 Ta cao chang de yang
4 Ngokujabula
5 Bendecid su nombre
6 Song of the Earth
7 Omnis Terra
1 Jubilate Deo
2 Ve adthnor vador
3 Ta cao chang de yang
4 Ngokujabula
5 Bendecid su nombre
6 Song of the Earth
7 Omnis Terra
1 Jubilate Deo
2 Ve adthnor vador
3 Ta cao chang de yang
4 Ngokujabula
5 Bendecid su nombre
6 Song of the Earth
7 Omnis Terra
Hebräisch/Arabisch (2 Ve adthnor vador)
Chinesisch (3 Ta cao chang de yang)
Zulu (4 Ngokujabula)
Spanisch (5 Bendecid su nombre)
Übersetzung (Seite 1-2) und phonetisch (Seite 3-4; Achtung auf Englisch)