Der Cantus Regio (mit Dank an Andrea Frost-Hirschi) organisiert eine Vorführung des Dokumentarfilms «Klang der Gemeinschaft» am 21. September 2026 um 18:00 Uhr im Kino Movie in Spiez.
Kosten: 20.– CHF/Person, inklusive Flammkuchen nach der Aufführung (Getränke gehen zu Lasten der Besucher)
Für alle, die den Film nach der Première vom 12./13. Februar verpasst haben oder ihn in Begleitung anderer Interessierter nochmals sehen wollen, eine schöne Gelegenheit. Eingeladen sind alle Interessierten, ausdrücklich auch NICHT-Chormitglieder.
Für diejenigen, die Andere zum Kommen animieren wollen, hier der Kurzbeschrieb des Filminhalts:
Seit fast 40 Jahren prägte Peter Loosli mit seinen Chören das kulturelle Leben im Berner Seeland. Aus einem Schüler-Eltern-Chor hat er seit 1987 mit viel Motivation, Inspiration und Innovation den Konzertchor Rapperswil BE aufgebaut. Damit hat er die Region kulturell belebt und das Leben von Singenden, Musizierenden und Zuhörenden bereichert. Der Film «Klang der Gemeinschaft» erzählt die berührenden Geschichten von Menschen und ihrer tiefen Leidenschaft für die Chormusik. Die Vorbereitung und Aufführung von Mendelssohns «Elias» in der Abbatiale de Bellelay im Herbst 2025 – Höhepunkt einer beeindruckenden Karriere – bildet den roten Faden des Films. «Klang der Gemeinschaft»: Ein Dokumentarfilm über Menschen, Musik und eine Region, der heute berührt und morgen weiterträgt.
Ein Zusammenschnitt der Première ist hier auf Youtube (Quelle: Lokalfernsehen LOLY) zu sehen:
Auch diese Mitglieder sind wiederum ein Jährchen weiser geworden:
01-04 Silvia Skerlak 02-04 Renger van Nieuwkoop 13-04 Barbara Gilgien 27-04 Wera Schoberansky 29-04 Barbara Meyenberg
Wir wünschen alle einen schönen Geburtstag! Passend zur Osternzeit hier ein wunderschönes Stück Musik (und ich freue mich auf das Konzert in 2027)
Die am 20. März erschienene CD ist ein Erlebnis voller Dramatik und Tiefe – unbedingt hörenswert. Hier das vollständige „Herr, unser Herrscher» (alle Teile sind in youtube abrufbar).
Mit Jubilate Deo verleiht Dan Forrest dem weltumspannenden Charakter des traditionellen Psalm‑100‑Rufs – „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ – eine eindrucksvolle musikalische Gestalt. Das Werk entfaltet sich in sieben Sprachen und schöpft aus einer beeindruckenden Vielfalt kultureller und stilistischer Einflüsse. Jeder Satz verbindet Elemente der jeweiligen musikalischen Tradition mit Forrests unverkennbarer Tonsprache und lässt so ein farbenreiches, globales Klangpanorama entstehen.
Der eröffnende Satz vertont die alte liturgische lateinische Fassung des Psalms in einem bewusst amerikanisch geprägten Idiom. Hier führt der Komponist zentrale Motive ein und verweist zugleich auf musikalische Wurzeln seiner Heimat.
Der zweite Satz widmet sich dem Textteil „von Geschlecht zu Geschlecht“ in Hebräisch und Arabisch. Forrest verwebt beide Sprachen kunstvoll miteinander – ein symbolisches Zeichen für Verbundenheit und gemeinsame kulturelle Ursprünge im Nahen Osten.
Im dritten Satz erklingt Mandarin-Chinesisch in einer ruhigen, kontemplativen Ausdeutung des Hirten‑Motivs. Ein Zitat aus Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte“) tritt hervor, während das Orchester Klangfarben traditioneller asiatischer Instrumente aufgreift.
Der vierte Satz führt nach Afrika: Jubelnde Textpassagen in Zulu verbinden sich mit vokalen und rhythmischen Traditionen des südlichen Kontinents.
Lateinamerika steht im Zentrum des fünften Satzes. Spanischer Text trifft hier auf eine Melodie im Stil eines Volkslieds; folkloristische Instrumentalklänge verschmelzen mit polyphonen Strukturen der klassischen Chormusik.
Der sechste Satz, „Song of the Earth“, lässt die Erde selbst zu Wort kommen – zunächst wortlos, dann mit eigener Stimme – und mündet nahtlos in das Finale.
Im abschliessenden Satz vereint Forrest musikalische Themen und kulturelle Farben aus dem gesamten Werk. Neues und Vertrautes treten in einen lebendigen Dialog, bis schliesslich „omnis terra, jubilate“ – „die ganze Erde jauchze“ – als gemeinsamer Ruf erklingt.