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Probe am 17. März

Für alle, die am 10. März nicht anwesend waren: Bitte beachten, dass die Aufführung der Johannes-Passion 2027 in der Französischen Kirche am Samstag stattfindet – nicht am Freitag, da dieser auf den Weltgebetstag fällt.

Wir werden wiederum das Jubiliate Deo von Dan Forest üben.

Die Übungshilfen sind hier zu findenn. Hier findet Ihr auch MP3s mit der korrekten Aussprache der Lieder.

Dan Forrest: Jubilate Deo

Mit Jubilate Deo verleiht Dan Forrest dem weltumspannenden Charakter des traditionellen Psalm‑100‑Rufs – „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ – eine eindrucksvolle musikalische Gestalt. Das Werk entfaltet sich in sieben Sprachen und schöpft aus einer beeindruckenden Vielfalt kultureller und stilistischer Einflüsse. Jeder Satz verbindet Elemente der jeweiligen musikalischen Tradition mit Forrests unverkennbarer Tonsprache und lässt so ein farbenreiches, globales Klangpanorama entstehen.

Der eröffnende Satz vertont die alte liturgische lateinische Fassung des Psalms in einem bewusst amerikanisch geprägten Idiom. Hier führt der Komponist zentrale Motive ein und verweist zugleich auf musikalische Wurzeln seiner Heimat.

Der zweite Satz widmet sich dem Textteil „von Geschlecht zu Geschlecht“ in Hebräisch und Arabisch. Forrest verwebt beide Sprachen kunstvoll miteinander – ein symbolisches Zeichen für Verbundenheit und gemeinsame kulturelle Ursprünge im Nahen Osten.

Im dritten Satz erklingt Mandarin-Chinesisch in einer ruhigen, kontemplativen Ausdeutung des Hirten‑Motivs. Ein Zitat aus Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte“) tritt hervor, während das Orchester Klangfarben traditioneller asiatischer Instrumente aufgreift.

Der vierte Satz führt nach Afrika: Jubelnde Textpassagen in Zulu verbinden sich mit vokalen und rhythmischen Traditionen des südlichen Kontinents.

Lateinamerika steht im Zentrum des fünften Satzes. Spanischer Text trifft hier auf eine Melodie im Stil eines Volkslieds; folkloristische Instrumentalklänge verschmelzen mit polyphonen Strukturen der klassischen Chormusik.

Der sechste Satz, „Song of the Earth“, lässt die Erde selbst zu Wort kommen – zunächst wortlos, dann mit eigener Stimme – und mündet nahtlos in das Finale.

Im abschliessenden Satz vereint Forrest musikalische Themen und kulturelle Farben aus dem gesamten Werk. Neues und Vertrautes treten in einen lebendigen Dialog, bis schliesslich „omnis terra, jubilate“ – „die ganze Erde jauchze“ – als gemeinsamer Ruf erklingt.

Dan Forrest – Moderne Spiritualität in zeitgenössischem Chorklang

Der amerikanische Komponist Dan Forrest (geb. 1978) zählt heute zu den prägenden Stimmen der internationalen Chormusik. Geboren in Breesport, New York, erhielt er früh eine umfassende musikalische Ausbildung und studierte Klavier sowie Komposition an der Bob Jones University und der University of Kansas. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem ASCAP Morton Gould Young Composer’s Award und dem ACDA Raymond Brock Award.

Forrests Musik wird von Kritikern als „magisch“, „raffiniert gebaut“ und „voller Gänsehaut-Momente“ beschrieben. Sie verbindet lyrische Melodien mit farbenreicher Harmonik und einer emotionalen Direktheit, die Chöre wie Publikum gleichermassen anspricht. Seine Kompositionen reichen von intimen a‑cappella-Stücken bis zu groß angelegten Werken für Chor und Orchester und sind weltweit in Konzertsälen, Kirchen und Rundfunkprogrammen präsent.

Mit Werken wie dem Requiem for the Living oder Jubilate Deo hat Forrest eine eigene Klangsprache etabliert, die Tradition und Moderne verbindet: spirituell, zugänglich, zugleich kunstvoll strukturiert. Vielfach verkaufte Partituren und Aufführungen in internationalen Festivals und renommierten Sälen belegen seine besondere Stellung im zeitgenössischen Chorschaffen.

Mehr zu Dan Forest findet man auf seiner Homepage.

Sänger:innen gesucht für Psalm 42

Daniela Brantschen (vorherige Dirigentin des Caecilienchors) führt Ende April in Zürich ein kurzes Projekt mit Mendelssohns 42. Psalm «Wie der Hirsch schreit» durch. Wer mitmachen möchtet, kann sich hier anmelden. Der Flyer weiter unten gibt weitere Informationen. Anmeldeschluss ist 22. März.

Und übrigens – auf der Website www.classicalmusicprojects.com kann man sich für den Newsletter von Daniela Brantschen anmelden und so sporadisch über künftige Chorprojekte (die zT auch wieder in der Region Thun/Bern stattfinden werden) auf dem Laufenden bleiben.

Singtag!

Am Samstag, 2. Mai 2026 findet der zweite Berner SINGTAG! statt.

Wiederum planen die Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn einen klangvollen Tag in der Berner Innenstadt und laden alle Singbegeisterten ein, mit ihnenin verschiedenen Workshops und im Gottesdienst zu singen.

Zwischne 10.30 und 16.15 Uhr werden drei mal acht verschiedene Workshops angeboten (je 75 Minuten). Den gemeinsamen Abschluss bildet ein grosser Singgottesdienst in der Heiliggeistkirche um 17.00 Uhr.

Workshops:

  • Circle Songs zu Kirdenliedern
  • Neue Wort zu alten Melodien
  • Choräle im Pop-Gewand
  • Zugänge zu sperrigen Texten
  • Kirchenjodel
  • Singen mit dem Berner Münster Kinderchor
  • Raps und Loops über Kirchenlieder.

Hier ist der Flyer:

Sommerakademie Thun sucht noch Sänger:innen

Die Sommerakademie findet dieses Jahr wieder in Thun statt (4– 10. Juli). Der Akademiechor widmet sich Haydns Jahreszeiten, während der Seniorenchor verschiedene Chorwerke von Haydn sowie Mozarts Missa brevis vorbereitet und aufführt.

Für den Seniorenchor werden noch Tenöre und Bässe gesucht.

Im Akademiechor sind alle Stimmen zwischen 20 und 75 Jahren herzlich willkommen (Stand 2. März).

Ich habe schon mehrfach mitgemacht – es ist jedes Mal eine intensive, inspirierende Woche mit viel Musik und viel Freude.

Weitere Info unter https://somak-thun.ch/ und hier ist der Flyer

Geburtstage in März

Wir gratulieren folgende Chormitglieder zu ihrem Geburtstag:

01-03 Katharina Wey-Witschi
05-03 Rosmarie Uebersax
08-03 Maya Delaquis
12-03 Verena Rutishauser
16-03 Edith Gerber
31-03 Heinz Linder

Und hier ein wunderschönes, aber etwas weniger bekanntes Werk von Handel um den Tag zu feiern: