Die Sommerakademie findet dieses Jahr wieder in Thun statt (4– 10. Juli). Der Akademiechor widmet sich Haydns Jahreszeiten, während der Seniorenchor verschiedene Chorwerke von Haydn sowie Mozarts Missa brevis vorbereitet und aufführt.
Für den Seniorenchor werden noch Tenöre und Bässe gesucht.
Im Akademiechor sind alle Stimmen zwischen 20 und 75 Jahren herzlich willkommen (Stand 2. März).
Ich habe schon mehrfach mitgemacht – es ist jedes Mal eine intensive, inspirierende Woche mit viel Musik und viel Freude.
Wir starten am 10. März mit dem Jubiläumsprogramm, und bereits am 21. März findet der erste Probesamstag statt. In der angehängten PDF-Datei sind alle Termine der gemeinsamen Proben übersichtlich aufgeführt. Sie stehen zwar auch im Blog-Kalender und im PDF-Probenplan, aber dieses Dokument enthält zusätzlich hilfreiche Informationen zu Parkmöglichkeiten und Anreise. Wer die Übersicht gerne ausdrucken möchte, kann dafür direkt die PDF-Datei verwenden.
Es gibt einige wenige Änderungen im Probenplan (in zwei der neuen Proben steht die Bestätigung des Probesaals noch aus):
2026:
Dienstag, 10. März Die Hauptversammlung beginnt um 19:00 Uhr (vorher 19:30 Uhr).
Samstag, 21. MärzVormittag: Männer: Gymnasium Seefeld, Frauen: Kirchgemeindehaus (vorher war es umgekehrt)
Samstag, 6. Juni9:30–13:00 Uhr: Zusätzliche Probe für das OPUS-Programm im Kirchgemeindehaus (Saal noch nicht bestätigt)
Dienstag, 9. Juni19:30 Uhr: Serenade im Rahmen der Schlosskonzerte auf dem Rathausplatz. Es findet keine reguläre Probe statt; wer möchte, singt auf dem Rathausplatz mit.
Samstag, 8. August: Geplanter Chorausflug nach Ballenberg. Weitere Informationen folgen.
2027:
Extra Probe-Wochenende: – Samstag, den 16. Januar von 9:30 – 12:00 und 13:30 – 16:00 Uhr, sowie am – Sonntag, den 17. Januar von 10:00 – 13:00 Uhr proben wir die Johannespassion im Kirchgemeindehaus in Thun (Saal ist noch nicht bestätigt).
Am Montag, den 1. März probt nicht nur das Orchester, sondern auch der Chor (im alten Probeplan nur Orchester)
Die Änderungen sind auch in der PDF-Datei auf der Homepage und im Blog-Kalender aktualisiert worden.
Der neue Probenplan kann auch hier hinuntergeladen werden.
Bald wird der Film mit Peter Loosli und dem Rapperswiler Chor präsentiert – voraussichtlich auch mit einem Ausschnitt aus unserer Probe zu Psalm 42. Da nur wenige Plätze verfügbar sind, lohnt sich eine rasche Reservation per E‑Mail an mail@beatloosli.ch.
Die beiden Stücke Solidaritätslied und Resolution, die wir im Maikonzert singen, stammen aus der Feder von Hanns Eisler.
Hanns Eilser war ein österreichischer Komponist, Musiktheoretiker und politischer Künstler, der als einer der prägnantesten Vertreter des engagierten Musikschaffens im 20. Jahrhundert gilt. Besonders bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht und seine Beiträge zur politischen Liedkultur.
Geboren am 6. Juli 1898 in Leipzig als Sohn des Philosophen Rudolf Eisler, wuchs Hanns Eisler in Wien auf und wurde nach dem Ersten Weltkrieg Schüler von Arnold Schönberg. Obwohl er sich von Schönbergs Zwölftontechnik später distanzierte, blieb er dessen kompositorischer Strenge verpflichtet. Anders als Schönberg sah Eisler Musik nicht nur als ästhetisches, sondern als gesellschaftliches Medium: Sie sollte aufklären, mobilisieren und verändern.
In den 1920er-Jahren zog Eisler nach Berlin, wo er sich der kommunistischen Bewegung anschloss und für Arbeiterchöre sowie Agitprop-Gruppen komponierte. Seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht begann 1928 und prägte sein Schaffen über Jahrzehnte. Gemeinsam entwickelten sie eine neue Form des Musiktheaters, das politische Inhalte mit künstlerischer Radikalität verband – etwa in Werken wie Die Massnahme oder Die Mutter. Eisler schrieb auch zahlreiche Kampflieder, darunter das berühmte Einheitsfrontlied, das zur Hymne der antifaschistischen Bewegung wurde.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ging Eisler ins Exil, lebte zunächst in Europa, dann ab 1938 in den USA. In Hollywood komponierte er Filmmusik und schuf das Hollywooder Liederbuch, eine Sammlung von Liedern auf Texte von Brecht, Hölderlin und anderen, die persönliche und politische Erfahrungen des Exils reflektieren. Seine Nähe zur kommunistischen Bewegung führte 1947 zur Vernehmung durch das Komitee für unamerikanische Aktivitäten und schliesslich zur Ausweisung aus den USA.
1948 kehrte Eisler nach Europa zurück und liess sich in Ost-Berlin nieder, wo er sich am Aufbau des Musiklebens der DDR beteiligte. Er komponierte unter anderem die Nationalhymne Auferstanden aus Ruinen, blieb aber ein kritischer Geist, der sich nicht vorbehaltlos den kulturpolitischen Vorgaben des SED-Regimes unterordnete. Trotz zahlreicher Ehrungen kam es immer wieder zu Spannungen mit den Behörden.
Eislers Werk umfasst Lieder, Kammermusik, Orchesterwerke, Bühnen- und Filmmusik sowie musiktheoretische Schriften. Er starb am 6. September 1962 in Ost-Berlin. Sein Schaffen steht für eine Musik, die sich nicht in Schönheit erschöpft, sondern Stellung bezieht – kompromisslos, analytisch und zutiefst humanistisch.
Hier findet Ihr die Übungshilfen: Zuerst jeweils die Version mit der hervorgehobenen Stimme, direkt darunter die Aufnahme nur mit der jeweiligen Einzelstimme (z. B. nur Alt). Es gibt auch mp3-Dateien mit allen Stimmen. Das ganze Material stammt von Dan Forrest und kann auch auf der Jubilate-Deo-Homepage angesehen werden.
Ganz zuunterst stehen Euch mp3-Dateien zur Aussprache zur Verfügung – die Texte werden in der jeweiligen Originalsprache gelesen – sowie eine PDF-Datei mit allen Texten.
Wenn Ihr eine Übungshilfe anklickt, öffnet sich ein MP3‑Player auf einer neuen Seite. Über die drei Punkte rechts könnt Ihr die Aufnahme in verändertem Tempo abspielen oder herunterladen.
Die Übungshilfen zu MVRMVR von Batkovic findet Ihr hier.