Jubilate Deo: Übungshilfen und Texte

Übungshilfen Jubiläumskonzert: Jubilate Deo

Hier findet Ihr die Übungshilfen: Zuerst jeweils die Version mit der hervorgehobenen Stimme, direkt darunter die Aufnahme nur mit der jeweiligen Einzelstimme (z. B. nur Alt). Es gibt auch mp3-Dateien mit allen Stimmen. Das ganze Material stammt von Dan Forrest und kann auch auf der Jubilate-Deo-Homepage angesehen werden.

Ganz zuunterst stehen Euch mp3-Dateien zur Aussprache zur Verfügung – die Texte werden in der jeweiligen Originalsprache gelesen – sowie eine PDF-Datei mit allen Texten.

Wenn Ihr eine Übungshilfe anklickt, öffnet sich ein MP3‑Player auf einer neuen Seite. Über die drei Punkte rechts könnt Ihr die Aufnahme in verändertem Tempo abspielen oder herunterladen.

Die Übungshilfen zu MVRMVR von Batkovic findet Ihr hier.

Sopran

1 Jubilate Deo

2 Ve adthnor vador

3 Ta cao chang de yang

4 Ngokujabula

5 Bendecid su nombre

6 Song of the Earth

7 Omnis Terra

Alt

1 Jubilate Deo

2 Ve adthnor vador

3 Ta cao chang de yang

4 Ngokujabula

5 Bendecid su nombre

6 Song of the Earth

7 Omnis Terra

Tenor

1 Jubilate Deo

2 Ve adthnor vador

3 Ta cao chang de yang

4 Ngokujabula

5 Bendecid su nombre

6 Song of the Earth

7 Omnis Terra

Bass

1 Jubilate Deo

2 Ve adthnor vador

3 Ta cao chang de yang

4 Ngokujabula

5 Bendecid su nombre

6 Song of the Earth

7 Omnis Terra

Alle Stimmen

1 Jubilate Deo

2 Ve adthnor vador

3 Ta cao chang de yang

4 Ngokujabula

5 Bendecid su nombre

6 Song of the Earth

7 Omnis Terra

Aussprachehilfen

Hebräisch/Arabisch (2 Ve adthnor vador)

Chinesisch (3 Ta cao chang de yang)

Zulu (4 Ngokujabula)

Spanisch (5  Bendecid su nombre) 

Texte

Übersetzung (Seite 1-2) und phonetisch (Seite 3-4; Achtung auf Englisch)

Geburtstage im Januar 🎉🎵🎂🎵

Ein neues Jahr, und schon stapeln sich wieder die Geburtstage — als hätten unsere Chormitglieder nichts Besseres zu tun, als älter zu werden. Diesmal ein fröhliches Halleluja für die Geburtstagsleute! (ich könnte dieses Stück unendliche Male hören). Wir gratulieren den folgenden Sängerinnen und Sängern herzlich und mit einem fröhlichen Zwinkern:

07-01      Robert    Schoch 
13-01 Katharina Liechti
14-01 Vreni Blum
22-01 Doris Reich
23-01 Therese Renold
30-01 Ursula Ryser

Die Dreigroschenoper

Berlin, Ende der 1920er Jahre. Die Stadt ist ein brodelnder Schmelztiegel: Jazz in den Hinterhöfen, politische Unruhe auf den Strassen, ein Publikum, das nach Neuem hungert. In dieser Atmosphäre begegnen sich zwei Künstler, deren Zusammenarbeit ein Stück Weltgeschichte schreiben wird – Bertolt Brecht und Kurt Weill.

Bertolt Brecht (links) und Kurt Weill (rechts)

Brecht, der junge Dramatiker mit scharfem Blick für die Widersprüche der Gesellschaft, sucht nach einer Form, die das Theater aus der bürgerlichen Behaglichkeit herausreisst. Weill, der Komponist mit Gespür für moderne Klänge, will Musik schaffen, die nicht nur schön klingt, sondern die Wirklichkeit spiegelt. Gemeinsam greifen sie zurück auf eine alte englische Vorlage: John Gays Beggar’s Opera von 1728. Doch was sie daraus machen, ist keine blosse Bearbeitung – es ist eine radikale Neugeburt.

Am 31. August 1928 hebt sich im Theater am Schiffbauerdamm der Vorhang.

Das Publikum sieht London, aber nicht das glanzvolle, sondern ein London der Gauner und Bettler. Dort herrscht Jonathan Peachum, der die Armen wie eine Firma organisiert. Dort zieht Macheath, genannt Mackie Messer, als charmanter Gangster seine Kreise. Und dort verschwimmen die Grenzen zwischen Geschäft und Verbrechen, zwischen Moral und Macht.

Die Musik von Kurt Weill ist anders als alles, was man bis dahin auf einer Opernbühne gehört hat: scharf, jazzig, voller Kabarett-Töne, zugleich ironisch und eingängig. Schon die „Moritat von Mackie Messer“ wird zum Lied, das die Stadt summt, bevor die Vorstellung überhaupt zu Ende ist.

Das Publikum ist elektrisiert. Innerhalb weniger Monate erobert die Dreigroschenoper die Bühnen Europas. Sie ist mehr als ein Theaterstück – sie ist ein Spiegel, der zeigt, wie dünn die Fassade der bürgerlichen Ordnung ist. Brecht und Weill haben eine Oper geschaffen, die nicht in Samt und Seide daherkommt, sondern mit drei Groschen auskommt – und doch unbezahlbar ist in ihrer Wirkung.

So beginnt der Mythos: ein Werk, das bis heute gespielt wird, weil es die unbequeme Wahrheit ausspricht, dass hinter den glänzenden Fassaden oft dieselben Mechanismen wirken wie in der Unterwelt. Die Dreigroschenoper ist nicht nur ein Stück Theatergeschichte – sie ist ein Stück Weltgeschichte.

Weitere Blogeinträge zur Dreigroschenoper:

Einladung zur Kinovorführung

Herzliche Einladung zur Kinovorführung dieses berührenden  Films

Datum Uhrzeit Ort 12. oder 13. Februar 2026 20:00 Uhr Kino Apollo Lyss

Die Erarbeitung und Aufführung des Oratoriums „Elias“ von Felix Mendelssohn mit dem Konzertchor Rapperswil und dem Chorale mennonite régionale Moron unter Leitung von Peter Loosli bildet den roten Faden des Films.Dieser zeigt, wie dank einem engagierten Lehrer «mit Chor im Herzen» aus einem Schüler-Elternkonzert ein örtlicher Singkreis erwächst und sich zu einem überregional anerkannten Konzertchor entwickelt. Die Erzählungen der unterschiedlichsten Menschen, wie, warum und weshalb sie sich engagieren und mitwirken, ergibt ein tiefgehendes Bild, wie gemeinsames Singen, Proben und Auftreten zu einer starken Gemeinschaft zusammenwächst.

Eingeladen sind alle, die irgendeinmal gemeinsam mit dem Dirigenten Peter Loosli musiziert haben, Chormitglieder, Musiker:innen und Ehemalige. Wir freuen uns schon jetzt auf einen unvergesslichen Filmabend – in bester Gesellschaft und herzlichem Wiedersehen.  

Weitere Details folgen Anfang Jahr – bitte merkt euch das Datum schon jetzt vor.

Für das OK
Beat Loosli, Ursula Ryser, Hans Bauman, Jürg Rindlisbacher, Dorothea Loosli

Ferien

Hier zur Erinnerung alle probenfreie Perioden bis Mitte 2027:

  • 9. Dezember – 31. Dezember 2025: Winterferien
  • 7. April und 14. April 2026: Frühlingsferien
  • 7. Juli – 4. August 2026: Sommerferien
  • 20. September – 6. Oktober 2026: Herbstferien
  • 29. Dezember 2026 – 5. Januar 2027: Winterferien

Wir wünschen alle schöne Festtage!

Geburtstage in Dezember

Wir gratulieren folgende Chormitglieder zu ihrem Geburtstag:

01-12      Marianne  Grünig     
10-12 Barbara Ammeter
21-12 Elisabeth Grädel
23-12 Sandra Wittwer

Zum Feier des Tages ein Video mit dem Ensemble Solomon’s Knot. Dieses Ensemble singt grundsätzlich immer alles auswendig und ein Konzert ist deshalb schon ein tolles Erlebnis.

Danksagung Susi Knecht

Ich habe folgende E-Mail und die Danksagungskarte von der Familie Knecht erhalten:

Lieber Herr Präsident, liebe Chorsängerinnen und Chorsänger

Wir bedanken uns herzlich für eure Anteilnahme beim Hinschied unserer Mutter Susi Knecht. Die stimmige Trauerkarte mit den vielen Unterschriften hat uns sehr gefreut.

Wir wünsche Ihnen nun eine klang- und lichtvolle Adventszeit!

Herzliche Grüsse

Peter, Martin und Urs Knecht und die ganze Knecht-Familie

Die Stimme altert – doch Training kann sie jung halten

(Zusammenfassung des Artikels von Michael Brendler, Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2025)

Mit Mitte dreissig erreicht die menschliche Stimme ihren Höhepunkt. Danach beginnt ein schleichender Prozess: Die Stimmbänder verlieren an Elastizität, die Muskeln bauen ab, die Schleimhäute werden trockener. Die Folge ist eine Stimme, die weniger belastbar ist, schneller ermüdet und an Klangfülle einbüsst. Wer schon nach wenigen Minuten in lauter Umgebung heiser wird, erlebt genau diese altersbedingten Veränderungen.

Was mit den Jahren geschieht:

  • Stimmlippen: Sie schwingen nicht mehr so frei, die Obertöne verschwinden, der Klang wird ärmer.
  • Hormone: Bei Frauen führt die Menopause zu einem Verlust an Höhe, Männer klingen im Alter oft höher.
  • Lunge und Resonanzräume: Der „Blasebalg“ arbeitet weniger effizient, die Atemwege leiten den Klang schlechter weiter.
  • Koordination: Auch das Gehirn tut sich schwerer, den komplexen Prozess der Tonerzeugung zu steuern.

Im hohen Alter – etwa ab 70 oder 80 Jahren – wird die Stimme brüchig und verändert ihre Frequenzlage deutlich.

Gute Nachrichten: Man kann gegensteuern

Regelmässiges Singen, Summen oder Jodeln wirkt wie ein Training für den Kehlkopf. Es stärkt die Stimmlippen, verbessert die Ökonomie des Stimmeinsatzes und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Stimme schnell ermüdet. Auch gezieltes Stimmtraining unter Anleitung von Fachleuten kann helfen, die Belastbarkeit zu erhalten. Ergänzend gelten die klassischen Anti-Aging-Mittel auch für die Stimme: ausreichend Schlaf, Bewegung und gesunde Ernährung.

Fazit

Die Stimme altert – wie jedes Organ. Doch wer sie pflegt, trainiert und bewusst einsetzt, kann den Abbau deutlich verlangsamen.

Aktueller Probenplan bis März 2027

Der aktuelle Probenplan steht auf unserer Homepage unter Info zum Download oder kann hier direkt hinunter geladen werden. Welche Stücke wir jeweils in den Proben erarbeiten, wird auch im Blog angegeben. Sollten sich wichtige Änderungen ergeben, informiere ich Euch selbstverständlich rechtzeitig.

Bitte beachtet bereits jetzt die Termine für die Aufführungen der Johannespassion im März 2027.

Übrigens: Auf der rechten Seite des Blogs sind die aktuellen Termine übersichtlich dargestellt. Sobald das Programm einer Probe feststeht, könnt Ihr es durch einen Klick auf das entsprechende Datum abrufen – zum Beispiel jenes der Probe vom 25. November.

Hier findet Ihr auch weitere Hinweise zur Nutzung des Blog-Kalenders

Energie, Intensität und ein Bravo

Wiederum durften wir zwei emotional bewegende und mit Energie geladene Konzerte erleben. Positive Feedbacks liessen nicht lange auf sich warten. Als erstes erfüllte das laute «Bravo» von Peter Loosli die Stadtkirche und zeigte so seine Anerkennung für die Arbeit seines Sohnes. Das Publikum war begeistert. Die Solisten lobten die Qualität unseres Chors. Nik zeigte sich sichtlich beeindruckt von unserem musikalischen Ausdruck und würdigte unsere Leistung beim gemeinsamen Abendessen mit warmen Worten des Lobes. Auch wir können nur schwärmen über die riesige Arbeit unseres Dirigenten. Es ist eine Augenweide, wie Nik mit viel Feingefühl, aber auch Power und auch manchmal einem Schmunzeln die Fäden spinnt und so aus den Solisten, dem Orchester und uns das herausholt, was er in der Musik fühlt und was er dem Publikum zeigen möchte. Es macht einfach Spass, so zu singen. So durften wir über uns selbst hinauswachsen und unsere Darbietung durfte geprägt sein von Energie, Intensität und einem spürbaren Zusammenhalt.

Mein aufrichtiger Dank gilt allen Chormitgliedern und Projektsänger:innen für euren grossartigen Einsatz – nicht nur beim Singen, sondern auch beim Verteilen der Flyer und dem Aufhängen der Plakate. Euer Engagement hat dazu beigetragen, dass wir in Thun vor einer nahezu voll besetzten Kirche auftreten durften. Dieses bewegende Erlebnis wird uns allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Auch wenn die Publikumsresonanz in Bern hinter unseren Erwartungen zurückblieb, ist dies angesichts der Vielzahl gleichzeitig stattfindender Chorkonzerte durchaus nachvollziehbar. Ein Beispiel: Die Missa Solemnis im Casino zählte am Wochenende zuvor lediglich rund 50 Zuhörer:innen.

Mein besonderer Dank gilt meinen Kolleg:innen im Vorstand, die mit grossem Engagement die Organisation beider Konzerte gestemmt haben. Als erstes Pascal und Therese für ihr unermüdliches Besuchen von Konzerten und Verteilen von Flyern (wie so viele andere aus dem Chor ebenfalls), ausserdem Susann und Maia, die bei Sturm und Regen in Bern umhergezogen sind und überall Flyer aufgehängt haben, Maia, die die Konzertorganisation voll im Griff hatte, im Hintergrund lief alles unauffällig und reibungslos ab. Die Blumen waren wunderschön und der Abschluss im Hotel Aare Thun war ebenfalls ein gelungenes Event. Ebenso danke ich herzlich allen weiteren Helfer:innen: Ursula und Ueli Ryser, Barbara Föhr und Anne-Marie Pulver für ihren zuverlässigen Einsatz an der Kasse sowie Fredy Flückiger für die Übernahme des Telefondienstes. Eure Unterstützung ist von unschätzbarem Wert.

Ohne eure Mitarbeit wäre ein solcher Erfolg überhaupt nicht möglich.

Ich bin sehr froh mit euch weitere Konzerte organisieren zu dürfen

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Proben für unser nächstes Konzert – mit frischer Energie und gemeinsamer Vorfreude auf das, was kommt.

Ausserdem wünsche ich euch allen jetzt eine besinnliche Adventszeit.

Euer Präsi 

(mit Dank an Susann für die guten Inputs).