Mit Jubilate Deo verleiht Dan Forrest dem weltumspannenden Charakter des traditionellen Psalm‑100‑Rufs – „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ – eine eindrucksvolle musikalische Gestalt. Das Werk entfaltet sich in sieben Sprachen und schöpft aus einer beeindruckenden Vielfalt kultureller und stilistischer Einflüsse. Jeder Satz verbindet Elemente der jeweiligen musikalischen Tradition mit Forrests unverkennbarer Tonsprache und lässt so ein farbenreiches, globales Klangpanorama entstehen.
Der eröffnende Satz vertont die alte liturgische lateinische Fassung des Psalms in einem bewusst amerikanisch geprägten Idiom. Hier führt der Komponist zentrale Motive ein und verweist zugleich auf musikalische Wurzeln seiner Heimat.
Der zweite Satz widmet sich dem Textteil „von Geschlecht zu Geschlecht“ in Hebräisch und Arabisch. Forrest verwebt beide Sprachen kunstvoll miteinander – ein symbolisches Zeichen für Verbundenheit und gemeinsame kulturelle Ursprünge im Nahen Osten.
Im dritten Satz erklingt Mandarin-Chinesisch in einer ruhigen, kontemplativen Ausdeutung des Hirten‑Motivs. Ein Zitat aus Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte“) tritt hervor, während das Orchester Klangfarben traditioneller asiatischer Instrumente aufgreift.
Der vierte Satz führt nach Afrika: Jubelnde Textpassagen in Zulu verbinden sich mit vokalen und rhythmischen Traditionen des südlichen Kontinents.
Lateinamerika steht im Zentrum des fünften Satzes. Spanischer Text trifft hier auf eine Melodie im Stil eines Volkslieds; folkloristische Instrumentalklänge verschmelzen mit polyphonen Strukturen der klassischen Chormusik.
Der sechste Satz, „Song of the Earth“, lässt die Erde selbst zu Wort kommen – zunächst wortlos, dann mit eigener Stimme – und mündet nahtlos in das Finale.
Im abschliessenden Satz vereint Forrest musikalische Themen und kulturelle Farben aus dem gesamten Werk. Neues und Vertrautes treten in einen lebendigen Dialog, bis schliesslich „omnis terra, jubilate“ – „die ganze Erde jauchze“ – als gemeinsamer Ruf erklingt.
Die Sommerakademie findet dieses Jahr wieder in Thun statt (4– 10. Juli). Der Akademiechor widmet sich Haydns Jahreszeiten, während der Seniorenchor verschiedene Chorwerke von Haydn sowie Mozarts Missa brevis vorbereitet und aufführt.
Für den Seniorenchor werden noch Tenöre und Bässe gesucht.
Im Akademiechor sind alle Stimmen zwischen 20 und 75 Jahren herzlich willkommen (Stand 2. März).
Ich habe schon mehrfach mitgemacht – es ist jedes Mal eine intensive, inspirierende Woche mit viel Musik und viel Freude.
Wir starten am 10. März mit dem Jubiläumsprogramm, und bereits am 21. März findet der erste Probesamstag statt. In der angehängten PDF-Datei sind alle Termine der gemeinsamen Proben übersichtlich aufgeführt. Sie stehen zwar auch im Blog-Kalender und im PDF-Probenplan, aber dieses Dokument enthält zusätzlich hilfreiche Informationen zu Parkmöglichkeiten und Anreise. Wer die Übersicht gerne ausdrucken möchte, kann dafür direkt die PDF-Datei verwenden.
Es gibt einige wenige Änderungen im Probenplan (in zwei der neuen Proben steht die Bestätigung des Probesaals noch aus):
2026:
Dienstag, 10. März Die Hauptversammlung beginnt um 19:00 Uhr (vorher 19:30 Uhr).
Samstag, 21. MärzVormittag: Männer: Gymnasium Seefeld, Frauen: Kirchgemeindehaus (vorher war es umgekehrt)
Samstag, 6. Juni9:30–13:00 Uhr: Zusätzliche Probe für das OPUS-Programm im Kirchgemeindehaus (Saal noch nicht bestätigt)
Dienstag, 9. Juni19:30 Uhr: Serenade im Rahmen der Schlosskonzerte auf dem Rathausplatz. Es findet keine reguläre Probe statt; wer möchte, singt auf dem Rathausplatz mit.
Samstag, 8. August: Geplanter Chorausflug nach Ballenberg. Weitere Informationen folgen.
2027:
Extra Probe-Wochenende: – Samstag, den 16. Januar von 9:30 – 12:00 und 13:30 – 16:00 Uhr, sowie am – Sonntag, den 17. Januar von 10:00 – 13:00 Uhr proben wir die Johannespassion im Kirchgemeindehaus in Thun (Saal ist noch nicht bestätigt).
Am Montag, den 1. März probt nicht nur das Orchester, sondern auch der Chor (im alten Probeplan nur Orchester)
Die Änderungen sind auch in der PDF-Datei auf der Homepage und im Blog-Kalender aktualisiert worden.
Der neue Probenplan kann auch hier hinuntergeladen werden.
Bald wird der Film mit Peter Loosli und dem Rapperswiler Chor präsentiert – voraussichtlich auch mit einem Ausschnitt aus unserer Probe zu Psalm 42. Da nur wenige Plätze verfügbar sind, lohnt sich eine rasche Reservation per E‑Mail an mail@beatloosli.ch.