Danksagung Susi Knecht

Ich habe folgende E-Mail und die Danksagungskarte von der Familie Knecht erhalten:

Lieber Herr Präsident, liebe Chorsängerinnen und Chorsänger

Wir bedanken uns herzlich für eure Anteilnahme beim Hinschied unserer Mutter Susi Knecht. Die stimmige Trauerkarte mit den vielen Unterschriften hat uns sehr gefreut.

Wir wünsche Ihnen nun eine klang- und lichtvolle Adventszeit!

Herzliche Grüsse

Peter, Martin und Urs Knecht und die ganze Knecht-Familie

Die Stimme altert – doch Training kann sie jung halten

(Zusammenfassung des Artikels von Michael Brendler, Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2025)

Mit Mitte dreissig erreicht die menschliche Stimme ihren Höhepunkt. Danach beginnt ein schleichender Prozess: Die Stimmbänder verlieren an Elastizität, die Muskeln bauen ab, die Schleimhäute werden trockener. Die Folge ist eine Stimme, die weniger belastbar ist, schneller ermüdet und an Klangfülle einbüsst. Wer schon nach wenigen Minuten in lauter Umgebung heiser wird, erlebt genau diese altersbedingten Veränderungen.

Was mit den Jahren geschieht:

  • Stimmlippen: Sie schwingen nicht mehr so frei, die Obertöne verschwinden, der Klang wird ärmer.
  • Hormone: Bei Frauen führt die Menopause zu einem Verlust an Höhe, Männer klingen im Alter oft höher.
  • Lunge und Resonanzräume: Der „Blasebalg“ arbeitet weniger effizient, die Atemwege leiten den Klang schlechter weiter.
  • Koordination: Auch das Gehirn tut sich schwerer, den komplexen Prozess der Tonerzeugung zu steuern.

Im hohen Alter – etwa ab 70 oder 80 Jahren – wird die Stimme brüchig und verändert ihre Frequenzlage deutlich.

Gute Nachrichten: Man kann gegensteuern

Regelmässiges Singen, Summen oder Jodeln wirkt wie ein Training für den Kehlkopf. Es stärkt die Stimmlippen, verbessert die Ökonomie des Stimmeinsatzes und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Stimme schnell ermüdet. Auch gezieltes Stimmtraining unter Anleitung von Fachleuten kann helfen, die Belastbarkeit zu erhalten. Ergänzend gelten die klassischen Anti-Aging-Mittel auch für die Stimme: ausreichend Schlaf, Bewegung und gesunde Ernährung.

Fazit

Die Stimme altert – wie jedes Organ. Doch wer sie pflegt, trainiert und bewusst einsetzt, kann den Abbau deutlich verlangsamen.

Mitsingen im Murtenschlacht

Liebe singbegeisterte Männer

Möchten Sie an einem aussergwöhnlichen musikalisch-historischen Erlebnis mitwirken? Wenn ja, sehen Sie sich das anhängende PDF (Singfreudige Männer gesucht) an, mit welchem das Projekt ausgeschrieben war. Weiter finden Sie eine Chorpartitur und eine synthetische Wiedergabe des Werkes zur Ihrer Information.

Bisher haben wir rund 40 mitwirkende und hochmotivierte Männer, welche am 1. Chorwochenende teilnahmen. Inzwischen sind wir etliche Schritte weiter und wir können mit Freude mitteilen, dass das Projekt durchgeführt werden kann. Offenbar wirkt nun die Mund-zu-Mund Propaganda und weitere Mitwirkende haben sich gemeldet.

Unser Ziel ist es, auf einen Chor von mindestens 60 Mitwirkenden zu kommen. Es ist nicht zu spät, um noch mitzuwirken, da wir die Probenphasen gegenüber der ursprünglichen Planung ausgeweitet haben:

Samstag, 10. Januar 2026  09:30 – 12:30 –Uhr (Mittagspause individuell)  13:30 – 16:00 Uhr

Ort: Yehudi Menuhin Forum Bern, Helvetiaplatz 6 (unterer Saal)

Sonntag, 11. Januar 2026 09:30 – 12:30 –Uhr (Mittagessen im Restaurant, offeriert)  14:00 – 16:00 Uhr

Ort: Eventhalle , Bernapark 23, 3066 Stettlen (RBS Haltestelle Richtung Worb ist gerade vor dem Gebäude-Komplex)

Weitere Informationen:

Übe-CD (oder mp3 file)

Eine digitale Übehilfe ist in Arbeit  und wird nächstens zur Verfügung stehen.

Die Chorpartitur hängt dieses mail an.

Die mp3 Datei finden Sie unter diesem link.

2. Konzert

Es entstand der Wunsch, eine 2. Aufführung zu planen. Dies bietet auch die die gute Gelegenheit, eine Erinnerungs-Audioaufnahme zu erstellen. Dieses Konzert ist sinnvollerweise im Kanton Freiburg geplant und wird voraussichtlich am 1. März 2026 stattfinden.

Lassen Sie sich auch inspirieren und singen Sie mit!

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüsse

Werner Schmitt

Mail: w.schmitt at bluewin.ch

mobile: 079 344 58 58

Die Moritat – Schaurige Ballade mit moralischem Kern

Wer im 18. oder 19. Jahrhundert über Jahrmärkte schlenderte, konnte ihnen kaum entgehen: den Bänkelsängern mit ihren Leierkästen und bunten Bildtafeln. Sie sangen Moritaten – schaurige Balladen, die von Mord, tragischen Liebesschicksalen oder spektakulären Skandalen erzählten.

Eine Moritat ist ein erzählendes Lied, das Spannung und Belehrung miteinander verbindet. Der Name leitet sich vermutlich von „Mordtat“ oder „Moralität“ ab – und beides passt: Die Geschichten waren oft blutig und zugleich warnend.

  • Inhalt: Verbrechen, Hinrichtungen, tragische Schicksale
  • Form: einfache Melodien, klare Sprache, eingängige Refrains
  • Darstellung: begleitet von Bildtafeln, die das Gesungene illustrierten

Das Publikum liebte die Mischung aus Sensation und Belehrung. Die Botschaft war meist eindeutig: Verbrechen lohnt sich nicht, Tugend wird belohnt. Damit erfüllte die Moritat eine doppelte Funktion – sie unterhielt und vermittelte Werte.

Berühmt wurde die Moritat auch in der Moderne: Bertolt Brecht griff die Tradition in seiner Dreigroschenoper auf – die „Moritat von Mackie Messer“ ist bis heute ein Klassiker.

Hier eine berühmte Ausführung:

Hier ein Beispiel einer moderne Moritat (mit Dank an ChatGPT):

Die Moritat vom Klick und Schein

Es war ein Mann, er klickte viel,
versank im Netz, verlor sein Ziel.
Er jagte Ruhm auf jedem Post,
doch fand am Ende nur den Trost.

Refrain:
Hört, ihr Leute, hört genau,
Schneller Glanz vergeht im Grau!

Er kaufte Likes, er suchte Macht,
doch blieb allein in mancher Nacht.
Die Freunde fern, die Zeit verflog,
sein Herz im leeren Rhythmus schlug.

Refrain:
Hört, ihr Leute, hört genau,
Schneller Glanz vergeht im Grau!

Da brach der Strom, der Bildschirm schwieg,
die Stille kam, die Wahrheit siegt.
Er sah, was wirklich wichtig ist:
Ein Mensch, der lebt, nicht nur sich misst.

Refrain:
Hört, ihr Leute, hört genau,
Schneller Glanz vergeht im Grau!

Weitere Blogeinträge zur Dreigroschenoper:

Aktueller Probenplan bis März 2027

Der aktuelle Probenplan steht auf unserer Homepage unter Info zum Download oder kann hier direkt hinunter geladen werden. Welche Stücke wir jeweils in den Proben erarbeiten, wird auch im Blog angegeben. Sollten sich wichtige Änderungen ergeben, informiere ich Euch selbstverständlich rechtzeitig.

Bitte beachtet bereits jetzt die Termine für die Aufführungen der Johannespassion im März 2027.

Übrigens: Auf der rechten Seite des Blogs sind die aktuellen Termine übersichtlich dargestellt. Sobald das Programm einer Probe feststeht, könnt Ihr es durch einen Klick auf das entsprechende Datum abrufen – zum Beispiel jenes der Probe vom 25. November.

Hier findet Ihr auch weitere Hinweise zur Nutzung des Blog-Kalenders

Energie, Intensität und ein Bravo

Wiederum durften wir zwei emotional bewegende und mit Energie geladene Konzerte erleben. Positive Feedbacks liessen nicht lange auf sich warten. Als erstes erfüllte das laute «Bravo» von Peter Loosli die Stadtkirche und zeigte so seine Anerkennung für die Arbeit seines Sohnes. Das Publikum war begeistert. Die Solisten lobten die Qualität unseres Chors. Nik zeigte sich sichtlich beeindruckt von unserem musikalischen Ausdruck und würdigte unsere Leistung beim gemeinsamen Abendessen mit warmen Worten des Lobes. Auch wir können nur schwärmen über die riesige Arbeit unseres Dirigenten. Es ist eine Augenweide, wie Nik mit viel Feingefühl, aber auch Power und auch manchmal einem Schmunzeln die Fäden spinnt und so aus den Solisten, dem Orchester und uns das herausholt, was er in der Musik fühlt und was er dem Publikum zeigen möchte. Es macht einfach Spass, so zu singen. So durften wir über uns selbst hinauswachsen und unsere Darbietung durfte geprägt sein von Energie, Intensität und einem spürbaren Zusammenhalt.

Mein aufrichtiger Dank gilt allen Chormitgliedern und Projektsänger:innen für euren grossartigen Einsatz – nicht nur beim Singen, sondern auch beim Verteilen der Flyer und dem Aufhängen der Plakate. Euer Engagement hat dazu beigetragen, dass wir in Thun vor einer nahezu voll besetzten Kirche auftreten durften. Dieses bewegende Erlebnis wird uns allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Auch wenn die Publikumsresonanz in Bern hinter unseren Erwartungen zurückblieb, ist dies angesichts der Vielzahl gleichzeitig stattfindender Chorkonzerte durchaus nachvollziehbar. Ein Beispiel: Die Missa Solemnis im Casino zählte am Wochenende zuvor lediglich rund 50 Zuhörer:innen.

Mein besonderer Dank gilt meinen Kolleg:innen im Vorstand, die mit grossem Engagement die Organisation beider Konzerte gestemmt haben. Als erstes Pascal und Therese für ihr unermüdliches Besuchen von Konzerten und Verteilen von Flyern (wie so viele andere aus dem Chor ebenfalls), ausserdem Susann und Maia, die bei Sturm und Regen in Bern umhergezogen sind und überall Flyer aufgehängt haben, Maia, die die Konzertorganisation voll im Griff hatte, im Hintergrund lief alles unauffällig und reibungslos ab. Die Blumen waren wunderschön und der Abschluss im Hotel Aare Thun war ebenfalls ein gelungenes Event. Ebenso danke ich herzlich allen weiteren Helfer:innen: Ursula und Ueli Ryser, Barbara Föhr und Anne-Marie Pulver für ihren zuverlässigen Einsatz an der Kasse sowie Fredy Flückiger für die Übernahme des Telefondienstes. Eure Unterstützung ist von unschätzbarem Wert.

Ohne eure Mitarbeit wäre ein solcher Erfolg überhaupt nicht möglich.

Ich bin sehr froh mit euch weitere Konzerte organisieren zu dürfen

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Proben für unser nächstes Konzert – mit frischer Energie und gemeinsamer Vorfreude auf das, was kommt.

Ausserdem wünsche ich euch allen jetzt eine besinnliche Adventszeit.

Euer Präsi 

(mit Dank an Susann für die guten Inputs).